Wenn du Interesse an dem Lehrgang im April 2027 hast, dann schreib mir gerne eine E-Mail. Ich setzte dich dann auf die Interessentenliste.


Termine: 18. Und 19. April 2026

Uhrzeit: Jeweils 9 bis 17 Uhr

Lehrgangsort: Schäferei Stücke, Häger Straße 23, 32584 Löhne

Lehrgangsgebühr: 220 € inkl. Mwst.

Verpflegung: Getränke, Mittagessen und Kuchen inklusive

Teilnehmerzahl: Max. 6 Personen

Lehrgangsleitung: Karolin Bünting (ScharfeWolle)

Dieser Lehrgang wendet sich an Hobbyschafhalter, die gerne ihre eigenen Tiere scheren wollen. Vorerfahrungen sind nicht nötig. Es wird ausschließlich die Handschur gelehrt. Verschiedene Handscheren und Schleifvorrichtungen werden zum Testen bereitgestellt, diese können dann am Ende des Lehrgangs erworben werden.

Die Handschur bietet Hobbyschafhaltern gegenüber der maschinellen Schur einige Vorteile:

  • Die Schur ist stressfreier für Tier und Mensch, eine Maschine macht zum Beispiel Lärm und wird heiß.
  • Man ist beim Scheren nicht an eine feste Position zum Beispiel in Steckdosennähe gebunden.
  • Es gibt keine hohen Investitionskosten, um loslegen zu können.
  • Handscheren können bis zu einem gewissen Grad selbst nachgeschliffen werden.
  • Man kann mehr Wolle auf dem Tier stehen lassen, wenn man früh im Jahr schert oder wenn man befürchtet, dass die Schafe frieren könnten.

Inhalte des Lehrgangs sind:

  • Für Tier und Mensch schonendes Hinsetzen der Schafe
  • Bewegungsablauf der Schur
  • Reichlich Zeit zum Üben
  • Schleifen der Scheren
  • Kleiner Überblick zur Klauenpflege

Zu mir:

Ich bin Karolin. Vor vielen Jahren hat mich das Leben nach der Schule zum Work&Travel nach Neuseeland geführt. Dort habe ich mich in die Schafhaltung und vor allem die Schafschur verliebt. 2016 ist durch diese Leidenschaft das Unternehmen ScharfeWolle entstanden.

ScharfeWolle bietet hauptsächlich Schafschur und Klauenpflege als landwirtschaftliche Dienstleistung an. Zum Kundenstamm gehören zum allergrößten Teil kleine Hobbyschafhalter in Lippe (NRW) und Umgebung, einige Neben- und Haupterwerbsschäfereien sind aber auch darunter.

Neben meiner Arbeit in Deutschland bin ich immer wieder gerne im Ausland zum Scheren unterwegs. Dort hatte ich auch die Möglichkeit viel über das Scheren mit der Handschere zu lernen.